Pastorales Konzept

"Bewegung im Glauben"

I. Profil des PGR: Wer sind wir, was tun wir und wo wollen wir überhaupt hin?

 

Facetten des PGR

1. Organisator von Festen

2. Sprachrohr der Gemeinde

3. demokratisch gewähltes Gremium

4. Querschnitt durch die Pfarrei

5. Relevanz der eigenen Meinung

6. PGR als wichtiges Gremium der Pfarrei/Kirche

 

Nennungen: Das ist uns wichtig für die Zukunft

  • Einladung/Tagesordnung und Protokolle sind öffentlich zu machen (Schaukasten) àVerdeutlicht die Wichtigkeit des Gremiums à Methode: Internet, Schaukästen, Gemeindeblatt
  • Öffentlichkeit zur Teilnahme an Sitzungen motivieren àMethode: Tagesordnung rechtzeitig veröffentlichen, Interessierte/Betroffene ansprechen
  • Tagesordnung soll nicht nur unter „Sonstiges“ die wichtigen Themen behandeln, sondern gut und fein ausgearbeitet sein, damit sich die PGR-Mitglieder vorbereiten können
  • Bessere Verzahnung zwischen PGR und KV: Geldzuordnungsvorschläge des PGR an die KV
  • Erhöhung der Wahlbeteiligung vorantreiben durch Steigerung der persönlichen Bedeutung für jeden „Wahlbürger“
  • mehr Kandidaten finden als Sitze im PGR sind
  • Jeder Ort (Filiale) sollte möglichst im PGR vertreten sein.
  • Alle Mitglieder des PGR werden als Ansprechpartner gesehen àMethode: Liste des PGR und der KV-Mitglieder in der Kirche aushängen
  • Lebendige Gemeinde am wichtigsten, Zahl der Mitglieder nicht so entscheidend
  • Auch die „Nichtgläubigen“ im Blick haben
  • Man soll wirklich mitreden können
  • Mehr Senioren in den PGR, denn: großer Anteil der Kirchgänger/Kerngemeinde

 

Visionen für die Zukunft

  1. Optimale Förderung der Begabungen der einzelnen PGR-Mitglieder
  2. PGR als Abbild aller Altersgruppen, Berufsgruppen und Glaubenswege
  3. Pfarrgemeinde ist Basis der Kirche = „Kirche vor Ort“
  4. PGR als in der Öffentlichkeit bekanntes Gremium, dessen Arbeit wahrgenommen wird und bei dem sich Nicht-PGR-Mitglieder einschalten können
  5. PGR gibt Impulse, KV prüft und gibt das Geld
  6. Echte Demokratie bei der PGR Wahl
  7. Alle Mitglieder des PGR werden als Ansprechpartner/Sprachrohre der Gemeinde gesehen

II.Kommentierungen zur Auswertung des Fragenbogens zum Pastoralen Konzept

2: Besuchsgewohnheiten von besonderen Gottesdiensten:

 

 

Grafik: besuchsgewohnheiten von besonderen Gottesdiensten

Zu Sonntagsgottesdiensten:

  • Sonntagsgottesdienst als guter Start in die Woche, aber um Zeit für die Familie zu haben sollte er kurz und knackig sein
  • Hohe Akzeptanz zeigt: viele Menschen gehen gerne zur Messe, also kein SO veraltetes Angebot
  • Warum sind die Kirchen dann immer leer?

àweil hauptsächlich gute Kirchgänger die Fragebögen beantwortet haben

àvielleicht zu viele Sonntagsgottesdienste?

Zu Fehlende Angebote:

  • Vorabendmessen: gut auch zur Entlastung des priesterlichen Sonntags
  • Mehr Wortgottesdienste in Haimhausen: Ja, und auch in den Filialen!
  • Werktagsgottesdienste auch in den Filialen
  • Gemeinsames kirchliches Angebot

3: Ortsgebundenheit der Gottesdienstbesucher

Grafik: Ortsgebundenheit der Gottesdienstbesucher

Zu Gottesdienstbesuch nur in der eigenen Pfarrei:

  • Auf die Dauer nicht zukunftsfähig (2x)
  • Das Angebot reicht völlig aus: manchmal ist es einfach gut, in eine normale, einfache Messe zu gehen um zu sich und zu Gott zu finden, in sich zu gehen, ohne viel „Brimborium“

4: Akzeptanz von Wortgottesfeiern

Grafik: Akzeptanz von Wortgottesfeiern und Messen im Vergleich
  • Hohe Akzeptanz: gut so! (2x)
  • Hl. Messe ohne Wortgottesfeier geht nicht. Wortgottesfeier ist alleine möglich.

5: Wichtige Gottesdienstelemente

Grafik: Wichtige Gottesdienstelemente
  • Eucharistie+ Mitsingen/Mitbeten sehr wichtig
  • Predigt: muss gut sein und nicht zu lang
  • Möglichkeiten zum aktiven Mitmachen: Trotz bei den Flop 3, gerne mehr!
  • Gemeinsam feiern ist wichtig, nicht alleine im stillen Kämmerlein (was man dann doch nicht macht)

6: Bekanntheit (kirchlicher) Gruppierungen, Gremien und Verbänden bzw. Vereinen

Grafik: Bekanntheit (kirchlicher) Gruppierungen, Gremien und Verbänden bzw. Vereinen
  • PGR und KV sollten alle, also 100% kennen, vielleicht hilft da die Briefwahl
  • Zu Chor: Bekannt, aber überaltert
  • KAB sollte noch mehr bekanntgemacht werden
  • Begleitung von Asylbewerbern

Zu: Fehlende Interessensvertretung:

  • Angebot für junge Erwachsene: eine völlig vergessene Gruppe!
  • Diskussionsrunden zu Theologie und Philosophie: Hier ist dringender Handlungsbedarf! Wenn Menschen über Theologie und Glaube sprechen wollen, MUSS es ein Angebot geben! àleider ein Tabu, darüber zu sprechen.
  • Initiierung von „Aktionskreis(en)“ nach der Methode: sehen – urteilen – handeln wäre wichtig. Es könnten auch Gruppen „Junge Familien“ sein.

 

7: Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement

Grafik: Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement
  • 48% sind zu (mehr) ehrenamtlichen Engagement (vielleicht) bereit: wie kommen wir an die „arbeitswilligen“ Leute heran?
  • Der hohe Anteil an Nein (52%) erklärt sich zum Teil aus der Altersverteilung der Fragebogenausfüller. „Das sollen die Jungen machen…“ (ZITAT)
  • „Frage nicht, was deine Pfarrei für dich tun kann. Frage, was du für deine Pfarrei tun kannst!“ (Frei nach J.F. Kennedy)

Zu: Was wäre zu tun:

  • Jugend: mehr überzeugen
  • Leidgeprüfte Menschen trösten: finde ich wichtig diese Leute zu suchen und zu fördern.
  • Trauernde begleiten

 

8: Relevanz von christlichen Werten

Grafik: Relevanz von christlichen Werten
  • Vision: von Glaube und Leben sprechen
  • Fragebogenausfüller haben „aus dem Bauch heraus“ entschieden. Ergebnisse in einer größeren Diskussionsrunde hätte sicher andere Reihenfolge ergeben
  • Gerechtigkeit und Menschenwürde ziehen alles andere nach sich
  • Zu Frieden: Ideen: Friedensgottesdienste, Gebete; Friedenslicht von Betlehem ausbauen
  • Zu Menschenwürde: Aktivieren für die Menschenwürde

 

9: Image der Kirche in der Öffentlichkeit

Grafik: Image der Kirche in der Öffentlichkeit
  • Pfarreien haben gutes Image
  • Man wird in Konflikt gezogen zwischen Kirche in der Öffentlichkeit – eigener Glaube – Glaubwürdigkeiten – Kirchenaustritte, usw. àman muss Stellung beziehen!
  • Kirche muss Vorbild sein

Zu Positive Eindrücke:

  • Soziales Engagement: hier könnte man noch mehr „Aufklärungsarbeit“ machen: wo wirkt Kirche positiv?
  • Vermittlung christlicher Werte: mehr in den Vordergrund stellen

Zu negative Eindrücke:

  • Rolle der Frau in der Kirche: unerwartet viel (2x)
  • Pflichtzölibat: unerwartet wenig (2x) à altes Denken: Verkrustungen abbauen
  • Vermittlung falscher Werte: Was soll das bedeuten?
  • Missbrauchsfälle: Wieso nicht häufiger?

10: Glaubensvorstellungen:

Bei welchen Gelegenheiten reden wir über unseren Glauben? à im PGR nie!

III. Kommentierung der Kalender

IV. Visionsgruppen für das Pastorale Konzept

 

Nennungen: Was ist zu tun?

  • Rechtzeitige Kommunion
  • Sprechen über Leben und Glauben
  • Sprechen über aktuelle kirchliche Themen
  • Aktionskreis: Sehen – Urteilen – Handeln
  • Koordinierung/Zusammenlegung gemeinsamer Feste
  • PVR mit höherem Stellenwert (besser werden im Koordinieren)
  • Einheitlichkeit in manchen Haltungen: „Gemeinsames Gesicht“ der PVs (z.B. gleiche Geschenke zur Taufe, o.ä.)
  • „Vorbau“/Vorüberlegungen zum Erhalt des liturgischen Angebots
  • Werbung von Familiengottesdienstteammitgliedern und Wortgottesfeierleitern
  • Schaffung von Angeboten für Wortgottesfeierleiter
  • Musikalische Gestaltung
  • Junge Erwachsene
  • KAB/KLJB/Frauenbund/Verbände im allgemeinen stärken und evtl. pfarrverbandsweit organisieren
  • Nachhaltigkeit der Sakramentenvorbereitung

 

Mögliche Visions-Formulierungs-Gruppen:

  • Pfarrverband wächst zusammen
  • (Sakramentenpastoral àHauptamtliche)
  • Verbandsarbeit
  • Glaube und Leben
  • Liturgie
  • PGR/PVR

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