Verklärung und Bewährung

Nach Verklärung und heiler Welt ist uns in diesen Tagen nicht zumute. Zu sehr bedrücken uns die Nachrichten um den heimtückischen Coronavirus, der die ganze Menschheit zu bedrohen scheint. Menschliches Versagen und Unterdrückung standen am Beginn. Nun gilt es sich der Gefahr zu stellen, denn „wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch“. An diesem Sonntag trifft das Evangelium von der Verklärung Jesu. Es sagt uns, dass sein und unser Weg der Mühsal und des Kreuzes zur Auferstehung führt. Zur Verklärung gehört die Bewährung im Alltag. Von Papst Johannes Paul I. stammt der Satz: „Die Aufgabe, die Welt zu vergöttlichen entbindet uns nicht von der Verpflichtung, sie zu vermenschlichen“. Unser Gebet und Dank gebührt allen, die unter Einsatz all ihrer Kräfte mithelfen, um diese schreckliche Epidemie zu überwinden. Mich erbaut das Lied von der „Verklärung“ im GL Nr.363 (Melodie Nr.375!)

Herr, nimm auch uns zum Tabor mit,
um uns dein Licht zu zeigen!
Lass unsre Hoffnung Schritt um Schritt
mit dir zu Gott aufsteigen.
KV: Du wirst auch uns verklären, Herr der Herren.
Lass leuchten deine Herrlichkeit,
von der die Seher künden!
Mach uns für Gottes Reich bereit,
wo alle Mühen enden. KV
Dann geh mit uns den Berg hinab
ins Tal der Alltagssorgen
und sei uns Weg und Wanderstab
durchs Kreuz zum Ostermorgen.

KV Gott segne Sie! Ihr Konrad Seidl

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