Segensworte eines Heiligen

von John Henry Newman,
am vergangenen Sonntag, 13.10.19, heiliggesprochen

Gott schaut dich, wer immer du bist,
so wie du bist, persönlich.
Er ruft dich bei deinem Namen.
Er weiß, was in dir ist, all dein Fühlen und Denken,
deine Anliegen und deine Schwächen.
Er sieht dich an deinem Tag der Freude
und an deinem Tag der Trauer.
Er fühlt mit deinen Hoffnungen und Prüfungen.
Er nimmt Anteil an deinen Ängsten und Erinnerungen,
an allem Aufstieg und Abstieg deines Geistes.
Er umfängt dich rings und trägt dich in seinen Armen.
Er liebt in deinen Zügen, ob sie lächeln oder Tränen
tragen,
ob sie blühen an Gesundheit oder welken in Krankheit.
Er schaut zärtlich auf deine Hände und deine Füße.
Er horcht auf deine Stimme, das Klopfen deines Herzens,
ja selbst auf deinen Atem.
Du liebst dich nicht mehr, als er dich liebt.

Papst Franziskus zitierte diesen großen Theologen und Seelsorger:
„Der Christ besitzt einen tiefen, stillen, verborgenen Frieden,
den die Welt nicht sieht.
Der Christ ist heiter, zugänglich, freundlich, sanft, zuvorkommend,
lauter, anspruchslos, er kennt keine Verstellung…
Bitten wir: Jesus, bleibe bei mir. Dann werde ich selber leuchten, wie du
geleuchtet hast, werde anderen ein Licht sein“ (J. H. Newman)
 
Ein frohes Kirchweihfest wünscht Ihnen allen
Ihr Konrad Seidl

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