Gottes Schöpfung gut verwalten

Zur „Ökumenischen Schöpfungszeit“ 01.09. – 04.10.2019
 
Papst Franziskus ruft mit allen christlichen Kirchen, besonders auch mit der orthodoxen Kirche, die Christenheit auf, in der Zeit vom 1.September bis zum 4.Oktober, dem Fest des hl. Franziskus, um die Bewahrung der Schöpfung zu beten. Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde hat uns diese wunderbare Schöpfung übergeben und uns zugleich beauftragt, sie zu behüten, zu pflegen und zu kultivieren. Wir sollen gute Verwalter sein, wie uns dies er Herr im Evangelium an diesem 25.Sonntag ans Herz legt. Dies bedeutet, den Schöpfungsauftrag ernst zu nehmen. Schon in meiner Gymnasialzeit habe ich ein Gedicht gelernt, das von unserer Verantwortung für die Erde spricht:
 
Diese Erde ist ein Stern
und der Stern ist uns gegeben,
Schwestern, Brüder, dass wir leben,
dass wir ihn aus Wüste, Wildnis,
in den Glanz der Gärten heben.

Der Mensch, als Ebenbild Gottes geschaffen, hat von ihm den Kulturauftrag erhalten. Dazu wurden wir mit wunderbaren Talenten ausgestattet und haben Staunenswertes geschaffen. Ein deutscher Astronaut sagte vor kurzem: „Seit ungefähr 200 000 Jahren lebt der `homo sapiens` auf dieser Erde. Seine Kreativität ist unglaublich. Er hat immer Wege zum Überleben gefunden“. Heute bangen wir um dieses Überleben. Beten wir mit der Christenheit um den Geist der Verantwortung für unsere Erde und leisten wir unseren persönlichen Beitrag zum Schutz unseres Planeten Erde.
 
Mit Ihnen betet und sorgt sich

Ihr Konrad Seidl

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